Mac oder PC?

Wer sich vor nur wenigen Jahren mit dieser Frage auseinander gesetzt hätte, wäre milde belächelt worden. PCs galten als die unumstrittenen Büro- und Platzhirsche, die kaum Konkurrenz neben sich duldeten. Man arrangierte sich gewissermaßen mit den vielen Ärgernissen, die PCs dem Anwender Tag für Tag bereiteten: Kryptische Fehlermeldungen sowie eine ausgeprägte Virenanfälligkeit zählten ebenso dazu wie zeitintensive und unverständliche Upgrades. Macs fristeten derweil ein zurückgezogenes aber edles Dasein in Werbeagenturen und Filmstudios; zeitweise stand Apple vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten – sogar vom Ende Apples war die Rede . Das Blatt hat sich spätestens seit der Einführung des iMac jedoch gewendet: Macs haben sich nicht nur einen Platz auf Schreibtischen von Privatanwendern erobert, sondern auch in der Bürokommunikation ihren Siegeszug angetreten. Wie es dazu kommen konnte? Neben der unschlagbar edlen Optik bestechen Macs durch eine äußerst einfache Handhabung. Diese zeigt sich nicht nur bei der täglichen Arbeit, sondern schon bei der ersten Inbetriebnahme: PC-Nutzer staunen über die Einfachheit, mit der ein Mac zum Laufen gebracht wird. War es bei PCs außerdem üblich eine Vielzahl von Komponenten vorzufinden, mit denen die Rechner getuned werden konnten, überzeugt Apple durch ein beeindruckend gut strukturiertes und auf wenige Module reduziertes Erweiterungssortiment.